play

Ängste & Sorgen

3 mins

Wenn der Sympathikus aktiviert ist, begegnen uns häufig zuerst Sorgen und Ängste. Denn viele von uns haben früh gelernt, bestimmte Emotionen und Ausdrucksformen zurückzuhalten: Wut, Aggression, Traurigkeit, aber auch Sexualität, Lebensfreude oder das Einnehmen von Raum. Oft liegt darunter ein Gefühl von Scham: - Ich darf nicht so laut sein. - Ich darf nicht wütend sein. - Ich darf nicht zu viel sein. - Ich könnte jemanden verletzen. - Was, wenn ich abgelehnt werde? Wir haben also gelernt, bestimmte Teile von uns zu unterdrücken, anstatt sie körperlich auszudrücken und zu erleben. Deshalb kann es sein, dass wir uns zunächst durch diese Ängste und inneren Grenzen hindurchbewegen müssen, bevor wir uns erlauben, tiefer zu fühlen und auch andere Emotionen wie Wut, Trauer, Lust oder Lebensfreude auszudrücken. Wir wollen diese Angst dabei nicht wegmachen. Wir wollen spüren, wo sie in unserem Körper sitzt, ihr Raum geben und unserem Körper erlauben, sich durch sie hindurchzubewegen.